Große Wildnis bei der AWO Pottenhausen
Im Sattel durch die Heimat der Elche, Fjorde und Goldsucher!
Ein Hauch von Goldrausch, eisigen Gletscherbrisen und unendlicher Weite wehte durch die Räume der AWO Pottenhausen: Ein Bildervortrag nahm das Publikum mit auf eine 2.600 Kilometer lange Radreise durch Alaska und Kanadas Yukon. Im Mittelpunkt des Nachmittags standen beeindruckende Fotografien und Anekdoten von einer Route entlang rauer Natur, eisblauer Gletscher und historischer Pfade.

Bereits die ersten Aufnahmen aus Anchorage verdeutlichten die Nähe zur Natur: Elchbegegnungen direkt auf den
städtischen Radwegen. Die visuelle Reise führte anschließend über die Küstenstraße und per Fähre durch den Prince William Sound nach Valdez: gigantische Gletscherzungen, die ins Meer münden, sowie Fotografien von Buckelwalen und Orkas bildeten hier die ersten Highlights der Präsentation.
Der Denali Highway bildete den nächsten Schwerpunkt des Vortrags: Unbefestigte Straßen führten die Zuschauer durch die Tundra im Schatten des Denali-Nationalparks. Über Fairbanks mit seinem Eisskulpturen-Museum und einen Besuch beim Weihnachtsmann in der Ortschaft „North Pole“ ging es in die Region der Goldsucher: Das Publikum erhielt am Chicken Creek Einblicke in das Goldwaschen an der Seite lokaler Goldsucher sowie über die Geschichte des Klondike Goldrausches und des beschwerlichen Weges der Goldsucher von Skagway nach Dawson City. Ebendort sorgte die Geschichte des „Sourtoe Cocktails“ mit einem konservierten menschlichen Zeh im Saloon für viel Erheiterung.
Auf dem Golden Circle rund um das Etappenziel Whitehorse begeisterten der Kluane-Nationalpark mit seinen Bergmassiven, die Seeadler in Haines und die Whale rund um Juneau die Zuschauer. A propos Tiere: Während der Reise stieß das Publikum immer wieder auf die pure Wildnis des hohen Nordens: In Angesicht zu Angesicht mit Grizzly- und Schwarzbären über zu neugierigen Füchsen und Stachelschweinen sowie Buckelwalen und Orcas war alles dabei.